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Kreisstraßen: FDP fordert Sanierungskonzept

Für die August-Sitzung des Kreistages hat die FDP-Kreistagsfraktion einen Antrag eingebracht, der ein Sanierungskonzept für die Kreisstraßen fordert, das einen Zeitraum von 10 Jahren umfassen soll.

Fraktion 3.8.2018 -

Die derzeitige Kreisstraßenzustandsübersicht stellt einen erheblichen Teil der Kreisstraßen als dringend bzw. mittel- bis langfristig sanierungsbedürftig dar,“ begründet der verkehrspolitische Sprecher der FDP, Roland Hoffmann die Initiative.
„Gerade in einem weitläufigen Flächenkreis wie dem Rheingau-Taunus sind wir jedoch auf gute und sichere Verkehrswege angewiesen und somit sehen wir dringenden Handlungsbedarf.“
Zielsetzungen
Erstes Ziel des Sanierungskonzepts ist es, alle Kreisstraßen, die im Straßenzustandsbericht des Rheingau-Taunus-Kreises als dringend sanierungsbedürftig eingestuft worden seien, kurzfristig zu sanieren und zumindest in einen guten Zustand zu versetzen.
Gleichzeitig gälte es zu verhindern, dass Verkehrswege im Kreis künftig überhaupt erst in einen Zustand geraten, der als dringend sanierungsbedürftig zu bezeichnen wäre. Auch hierzu sollen nach dem Willen der Freien Demokraten entsprechend frühzeitig Sanierungs- oder Instandhaltungsmaßnahmen vorgesehen und geplant werden.
Rechtzeitige Instandsetzung spart Geld
Denn es sei klar, dass sich durch rechtzeitige Instandhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen im Ergebnis die Gesamtkosten für die Erhaltung der Kreisstraßen verringern würden.
Finanzmittel schon im Haushalt 2019
Das Sanierungskonzept soll bis zur Einbringung des Haushaltsentwurfs 2019 vorliegen, damit gegebenenfalls erforderliche höhere Mittel für die Umsetzung im Entwurf eingeplant werden können.
Flächenkreis RTK braucht zukunftsweisende Verkehrsplanung
„Für uns liegt der Fokus bei der Verkehrsplanung beim Kreis aktuell zu sehr bei den Planungen für die Citybahn“, macht der Fraktionsvorsitzende Stefan Müller deutlich. Die Citybahn bringe jedoch nach aktuellem Stand im Wesentlichen nur für Taunusstein-Hahn und Taunusstein-Bleidenstadt eine bessere Verkehrsanbindung.
Ein Flächenkreis wie der Rheingau-Taunus müsse aber bereit sein, die notwendigen finanziellen Mittel zu leisten, um mit einer intakten Straßeninfrastruktur eine gute und sichere Erreichbarkeit all seiner Städte und Gemeinden sicherzustellen.
Darauf sei nicht nur der Busverkehr des ÖPNV angewiesen, durch den eine flexible und zielgerichtete öffentliche Anbindung gewährleistet werden könne. Ebenso gelte dies auch gleichermaßen für den Individualverkehr, für Handel, Gewerbe und die Unternehmen im Kreis.

 

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